Am Dienstag ging es endlich mit der lang erwarteten Live07-Tour von Colosseum los. Der Frankfurter Hof war gut gefüllt, wenn auch nicht ausverkauft.
War es bei bisherigen Konzerten immer spannend, welche Stücke gespielt werden, hatte ich mir dieses Mal vor Konzertbeginn eben diese Spannung mit einem Blick auf die Setlist geraubt.
Neben altbewährtem gab es aber auch eine kleine Sensation. Die Band hat nämlich ein weiteres Jack Bruce/Pete Brown-Stück in ihr Repertoire aufgenommen. Dabei handelt es sich um “Morning Story” von Jack Bruces zweitem (?) Solo-Album “Harmony Row”.
Ansonsten gibt es als Einstieg wieder “Those about to die” gefolgt von – da werden viele Fans aufhorchen – “Skelington”.
Im zweiten Set setzt Colosseum ein von ihnen in der letzten Zeit liebgewonnenes Stilmittel – das technisch brilliante Ineinanderübergehen der Stücke – gleich mehrfach ein. “Theme for an imaginary western” geht über in “Walking in the park” , welches wiederum in “Stormy Monday Blues” übergeht. Eine gute Idee ist das Beenden des zweiten Sets mit “No pleasin’”, ist dieser Track mittlerweile doch viel stark um gleich zu Beginn des Konzertes “verheizt” zu werden.
Die Band spielt schon zu Beginn der Tour erstaunlich druckvoll und mit viel Spielfreude, so daß ich gespannt bin, wie sich dies weiter entwickeln wird. Colosseum wird bekanntlich zum Schluß einer Tour immer stärker.
In Kürze geht die Fahrt weiter Richtung Roth bei Nürnberg, von wo aus ich dann hoffentlich auch mit einigen Bildern dienen kann.